Buchsbaumzünsler entdeckt!

Man mag es nicht glauben! Heute haben wir den ersten Buchsbaumzünsler der Saison entdeckt!
Der Buchsbaumzünsler ist ein Schädling, der Buchsbäume (Buxus sempervirens) befällt und kahl frisst. Die auf dem Bild zu sehende kleine Raupe isst sich satt, wird bis zu fünf Zentimeter lang, verpuppt sich und wird dann zu einem schwarz-beigefarbenen Falter. Erkennen kann man den Befall anhand abgefressener Blätter und Triebe und den spinnenwebartigen Gespinsten im Buchsbaum. Effektives Bekämpfen geht fast nur durch regelmäßiges spritzen, es soll jedoch auch Leute geben, die die Raupen ablesen. Auf, auf zum fröhlichen Jagen!

(20.02.2017)

Willkommen zurück!

Unser ehemaliger Geselle, der mittlerweile die Meisterprüfung absolvierte und anderthalb Jahre in der Fremde zusätzliche Praxiserfahrung sammeln konnte, ist wieder da!!!
Wie viele wissen, ist er Spezialist für Mauern, Platten- und Pflasterarbeiten. Mit neuem Schwung starten wir nun in die Saison 2017!

Jetzt auch auf Facebook

Wir sind jetzt auch auf Facebook vertreten. Bleiben Sie immer up-to-date und besuchen Sie uns unter:   www.facebook.com/gartenschlotz

"Immer zu Hause ist doch langweilig"

(erschienen in der Winnender Zeitung vom 17.11.2015)

Kesete Gebremariam arbeitet als Landschaftsgärtner

Winnenden (wtg). Vor der Kälte hat Kesete Gebremariam Respekt. Hitze macht dem Eritreer nichts aus. Wie ihm die Arbeit im Freien jedoch gefällt, wenn die Temperaturen in den Keller fallen, weiß er noch nicht. Seit Sommer arbeitet der Asylbewerber in der Landschaftsgärtnerei Schlotz in Winnenden-Hanweiler.

Die ersten schwäbischen Ausdrücke kennt er schon: "Muggaseggele", "Schaffa, schaffa, Häusle bauen" oder "Schäufele". Vier mal in der Woche paukt der junge Mann nach der Arbeit richtig Deutsch. Vor eineinhalb Jahren war er nach Deutschland gekommen. Kaum in Winnenden angekommen, nahm er einen Ein-Euro-Job bei der Stadt an und arbeitete in der Stadtgärtnerei. "Immer zu Hause ist doch langweilig."

"Winnender Modell" wird das Engagement von Unternehmern aus Winnenden und Umgebung bereits genannt, das Flüchtlinge in Praktika und Jobs vermittelt. Gerdi und Thomas Schlotz sind von Hermann Giesser angerufen worden, der sie direkt fragte: "Könnt' ihr nicht einen Eritreer brauchen?" Sie konnten. Zumal dasa Risiko gering war. Der junge Mann hat zunächst ein sechswöchiges, von der Agentur für Arbeit bezahltes Praktikum gemacht. Dann stellten die Schlotz' den jungen Mann als Hilfsarbeiterein. Was Gerdi Schlotz besonders überraschte, war, dass die bürokratischen Hürden leicht zu bewältigen waren, nicht zuletzt dank der Hilfe der Mit-Initiatorin des Winnender Modells, Ulli Maurer.

"Du rennst offene Türen ein", beschreibt sie ihren Eindruck über die Behörden, mit denen sie es zu tun hatte.

Am liebsten würde KEsete Gebremariam eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner machen. "Ich will einen Beruf für die Zukunft." Deshalb lernt er Deutsch, denn er weiß: Die Sprache ist der Schlüssel zu einem Beruf. Aber er weiß nicht, ob er sich eine Ausbildung leisten kann. Denn als Azubi würde er weniger verdienen. Und er muss Schulden zurückzahlen. 7000 Dollar hat ihn die Flucht gekostet, die ihn über Äthiopien und den Sudan nach Libyen führte. Mit einem Boot ging es übers Mittelmeer nach Lampedusa. 400 Leute auf dem Schiff, zwei Tage und zwei Nächte ohne Essen. Sein Freund, mit dem er unterwegs war, hat die Überfahrt nicht überlebt.

Anfang 2015 ist das "Winnender Modell" entstanden. Tobias Maurer, Chef der großen Bäckerei an der Linsenhalde, seine Schwester, Ulli Maurer, und Hermann Giesser kamen miteinander ins Gespräch, wie sie Flüchtlingen helfen könnten. Beide Firmen hatten Bedarf an Arbeitskräften - und keiner Scheuklappen. Sie gingen zu Bürgermeister Sailer, nahmen Kontakt auf mit der Arbeitsagentur und waren baff erstaunt wie schnell die reagierten auf dieses Thema.

Integration durch Sport und Beruf

Der Kontakt zu den ersten Asylbewerbern lief über den Eritreer Roben Mesgena, der 2004 als Jugendlicher aus Eritrea nach Winennden gekommen war, eine Ausbildung absolvierte und inzwischen bei der Firma Alfred Kärcher arbeitet. Roben Mesgena sagte zu, ein- oder auch mehrmals die Woche zu helfen, zu übersetzen und kulturbedingte Missverständnisse auszuräumen. Sein Motto lautet: "Wenn ich hier bleiben will, muss ich mich anpassen." Sein Rat an die Flüchtlinge heißt: Das Flüchtlingsheim möglich oft zu verlasssen und Kontakt mit Deutschen zu suchen. Mesgenas Schlüssel für eine Integration war der Sport.

Seit 1. September hat sein Landsmann Gebremariam einen festen Arbeitsvertrag. "Ich war glücklich." Er ist an seinem Ziel angekommen: Deutschland, Arbeit, Frieden und Sicherheit. In Eritrea war er als Soldat der Willkür der Diktatur ausgeliefert. Pro Asyl nennt Eritrea " eines der repressivsten Regime der Welt". Soldaten werden auf unbestimmte Zeit als Zwangsarbeiter ausgebeutet. "Tausende gewaltlose politische Gefangene und andere politische Gefangene waren unter extrem schlechten Bedingungen willkürlich inhaftiert", schreibt Amnesty International im Jahresbericht über die Lage der Menschenrechte in diesem Land. Asylbewerber aus Eritrea werden in aller Regel anerkannt. Noch läuft Gebremariams Verfahren.

Was Gebremariams Glück derzeit noch trübt, ist seine Wohnsituation. Er lebt mit drei anderen Eritreern in einem Zimmer. Sein Tagesablauf passt mit dem seiner Mitbewohner nicht mehr zusammen, seit er morgens um sechs aufsteht und zur Arbeit geht. "Ich gehe zu spät ins Bett." Ein Lichtblick ist eine kleine Wohnung in Birkmannsweiler, die er in Aussicht hat.

Seinen ersten heißen Sommer als Landschaftsgärtner hat Kesete Gebremariam hinter sich. Die Arbeit mit Pflanzen macht ihm Spaß. Die mit Stein eher weniger, räumt er ein. Doch sein Chef Thomas Schlotz steht hinter seinem Mitarbeiter und lobt sein Engagement und seine Kollegialität. "Er hat ein gutes Auge, einen guten Blick!" Wenns um Fachbegriffe geht, dann hilft die koloniale Vergangenheit Eritreas. Gebremariam und sein italienischer Kollege benutzen die gleichen Begriffe aus dem Italienischen.

 

Bilder vom Waiblinger Rosenmarkt 2015

Stand Rosenmarkt 2015

Einige Eindrücke von unserem diesjährigen Auftritt auf dem Rosenmarkt Waiblingen.

Winnenden grünte am Wonnetag

Rasenliege

Am diesjährigen Winnender Wonnetag, der unter dem Motto "Winnenden grünt" veranstaltet wurde, konnten wir mit unserem Schaugarten unseren Gartenstil und neue Produkte präsentieren.

Highlights waren z.B. die bepflanzbare Müllbox aus Corten-Stahl und Fliesen in Holzoptik für den Aussenbereich. Die von uns selbst entworfenen, geschwungenen Corten-Stahl Elemente lassen sich sowohl als Hochbeet für Gemüse oder als Rasenliege verwenden. Ein Hingucker in jedem Fall!

 

Die Experten für grüne Träume

(erschienen im Winnender Wochenblatt am 28.05.2014)

Jeder Garten ist eine Welt für sich. Um dort Vielfalt, Ordnung und insbesondere Harmonie zu vereinen, bedarf es an Gefühl für Pflanzen, deren Entwicklung und zudem enorm viel an Erfahrung und Know-how. Eigenschaften, mit denen der Fachbetrieb Schlotz Garten- und Landschaftsbau seit 30 Jahren überzeugende Arbeit für seine Kunden leistet.

Im Zuge des 30-jährigen Jubiläums ist es Inhaber Thomas Schlotz und seiner Frau Gerdi Schlotz ein großes Anliegen, sich von ganzem Herzen bei der Familie, den Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden zu bedanken.„Der Garten dient heutzutage vielfach als erweitertes Wohnzimmer und als Erlebnisbereich für die Sinne“, sagt Thomas Schlotz, Meister und Techniker im Garten- und Landschaftsbau. Für die Realisierung von solchen Emotionen und Gartenträumen stehen er und Ehefrau Gerdi Schlotz mit ihrem Betrieb. Das dazugehörige Team besteht unter anderem aus drei Meistern, den Gesellen, einem Fachagrarwirt für Baumpflege sowie den drei Auszubildenden. Allen gemein ist die langjährige Verbundenheit und Zugehörigkeit zum Betrieb, der Großteil hat auch seine Ausbildung bei der Firma Schlotz absolviert. Beleg dafür, dass Spaß an der Arbeit und Freude am Gestalten beim Fachbetrieb Schlotz also ganz weit oben stehen. Zudem weiß Thomas Schlotz: „Wer gutes Fachpersonal haben will, der muss auch selbst ausbilden.“ Neben der Umgestaltung von bestehenden (Privat)Gärten zählen Dachbegrünungen, Garten- und Baumpflege sowie das Anlegen und Gestalten von Außenbereichen in Kindergärten und Schulen zum Leistungsspektrum. „Darüber hinaus liegt mir besonders der Natursteinbereich mit Mauern, Pflastern und Platten sehr am Herzen“, erklärt Thomas Schlotz. Dazu gehört für ihn auch das Instandsetzen von alten Weinbergmauern „als Erhaltung von Kulturgut“. 

Gruppenfoto

Das Wissen um die Entwicklung eines Gartens

Als wichtig erachtet Thomas Schlotz, sich mit Kunden über die Konzeptionserstellung auszutauschen. Dazu gehört auch, zu vermitteln, welche Pflanze für welchen Ort überhaupt infrage kommt. „So gibt es beispielsweise gewisse bodendeckende Stauden, die sich für die Idee eines pflegleichten Gartens deutlich besser eignen als die in Mode gekommenen Schütt- oder Schotterlösungen“, gibt er zu bedenken. Für eine geschickte Bepflanzung braucht es fundiertes gärtnerisches Fachwissen und jahrelange Erfahrung in diesem Bereich - inklusive eines Blicks über den Tellerrand hinaus. „Schema F gibt es bei uns nicht, wir gehen an jede Aufgabe individuell und mit gestalterischer Freude und Fürsorge ran“, betont Thomas Schlotz. Einflussfaktoren wie Lichteinfall, Schattensituation, Bodenbeschaffenheit sowie die eventuell bereits bestehende Pflanzenwelt müssen in die Überlegungen mit einbezogen werden. Und da Gärten immer einen komplexen Lebensraum darstellen, ergeben fachliches Wissen, kreative Kompetenz und die Beachtung aller Wechselwirkungen erst ein optimales Gesamtbild. Durch Schulungen immer auf dem aktuellen Stand Um dieses hohe Niveau auch im Team zu halten und auszubauenb nehmen alle Mitarbeiter regelmäßig an Schulungen teil. Außerdem werden intern auch Neuigkeiten etwa aus Fachzeitschriften oder technische Produkte bei Anwenderschulungen verinnerlicht. Bei Schlotz Garten- und Landschaftsbau gilt das Credo, die Gärten harmonisch, funktional und stilvoll zu gestalten. Neben der Pflanzenauswahl wird mit Formenschule- und Sprache gearbeitet.

Erfahrung und Weitblick sind wichtig für das Gelingen

Hierbei fließen Feng - Shui und Japanische Steinsetzung mit ein. Die gewünschten Elemente sollen bei jedem Garten
sinnvoll und stimmig sein. „Das kann für mich auch die Platzierung von Skulpturen, Quell- und Wächtersteinen beinhalten.“ Klar ist, dass dazu auch ein erfahrener Blick in die Zukunft gehört. Man muss sich schon vorstellen können, wie sich das alles mit der Zeit entwickeln wird. Schließlich sollen die Besitzer auch noch in ein paar Jahren, an ihrem Garten Freude haben und sich wohlfühlen können.

Mustergarten während des Waiblinger Rosenmarktes

Wer übrigens etwas von dem Gestaltungsgefühl und der Kunst von Thomas Schlotz und seinem Team erleben möchte, der kann sich während des Waiblinger Rosenmarkts am 31. Mai und 1. Juni deren Mustergarten anschauen. Zudem zeigen Thomas Schlotz und seine Grün-Spezialisten dort auch neueste Trends wie etwa Betonplatten beziehungsweise Feinsteinzeugplatten in Holzoptik, die den Übergang vom Wohnzimmer in den Garten grenzenlos machen.

(Autor: Ralf Bachmayer, Freier-Redakteur-Texter)

Zurück